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Ratgeber rund um Schädlingsbekämpfung
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FAQ – Häufig gestellte Fragen
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Jetzt anrufen0231 62 8383 26Die Kosten hängen von der Schädlingsart, dem Ausmaß des Befalls, der Zugänglichkeit und der Zahl der nötigen Termine ab. Ein frei zugängliches Wespennest verursacht einen anderen Aufwand als ein Rattenbefall im Keller mit mehreren Kontrollen. Seriös lässt sich der Preis deshalb erst nach einer Einschätzung nennen, am Telefon anhand Ihrer Beschreibung oder nach der Besichtigung vor Ort. Besprechen Sie Maßnahmen und Kosten vor Arbeitsbeginn, damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen. Wer früh handelt, spart in der Regel, weil ein kleiner Befall mit weniger Aufwand zu beheben ist als eine ausgewachsene Population.
Auf einem privaten Grundstück ist in der Regel der Eigentümer für die Bekämpfung verantwortlich, bei Mietwohnungen also meist der Vermieter. Mieter sollten einen Befall deshalb umgehend melden. Ratten im öffentlichen Kanalnetz oder auf städtischen Flächen betreut dagegen meist die Kommune oder die Stadtentwässerung. Viele Städte verlangen außerdem, dass ein Befall gemeldet wird, die genauen Regeln stehen in der örtlichen Verordnung. Kommen die Tiere aus dem Kanal ins Haus, lohnt es sich, beide Seiten zu prüfen: den Befall im Gebäude und den Weg, über den die Ratten hineingelangen.
Dauerhaft verschwinden Mäuse nur, wenn der Bestand beseitigt und die Zugänge zum Gebäude geschlossen werden. Vertreiben allein reicht selten, weil die Tiere zurückkehren, solange sie Futter und Unterschlupf finden. Deshalb werden zuerst Nester und Laufwege gesucht und Köder- oder Fallenstationen an den richtigen Stellen gesetzt. Parallel werden Eintrittsstellen ermittelt, etwa Spalten an Rohrdurchführungen, undichte Kellerfenster oder Lücken unter Türen. Sind die Tiere weg, werden diese Öffnungen mit Drahtgeflecht, Mörtel oder Bürstendichtungen verschlossen. Erst diese Kombination sorgt dafür, dass nicht nach einigen Wochen die nächste Maus im Haus einzieht.
Je nach Lage wird das Nest umgesiedelt oder die Tiere werden mit einem zugelassenen Mittel bekämpft. Eine Umsiedlung ist möglich, wenn das Nest frei zugänglich ist und sich ein geeigneter Ort in ausreichender Entfernung findet. Sitzt das Nest dagegen tief in einer Zwischenwand oder Dämmung, ist das kaum machbar. Nach einer Behandlung bleiben das Nestmaterial und tote Tiere zurück. Erreichbare Nester werden entfernt, damit kein Geruch entsteht und keine anderen Insekten angelockt werden. Nester in geschlossenen Hohlräumen können verbleiben, weil Wespen ein altes Nest nicht wieder beziehen.
Nein. Hornissen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt, ihr Nest darf nur mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde umgesiedelt oder entfernt werden. Wer Tiere tötet oder ein Nest eigenmächtig zerstört, riskiert ein empfindliches Bußgeld. Dazu kommt das Stichrisiko: Hornissen verteidigen ihr Nest gezielt, und Sprays, Wasser oder Rauch machen sie aggressiver. Auch frei verkäufliche Insektizide sind keine Lösung. Wenn ein Nest stört oder gefährlich nah an Wohnräumen liegt, lassen Sie die Lage von einem Fachbetrieb prüfen. Dieser stellt den Antrag oder klärt mit der Behörde, welche Maßnahme erlaubt und sinnvoll ist.
Im Haus wirken Fraßköder am besten, weil die Arbeiterinnen sie ins Nest tragen und dort Brut und Königin erreichen. Zuerst wird die Ameisenstraße bis zur Eintrittsstelle verfolgt, etwa an Fußleisten, Fensterbänken oder Fliesenfugen. Dort werden Köder in Gel- oder Dosenform ausgebracht. Wichtig ist, die Straße in dieser Zeit nicht mit Spray oder Putzmittel zu unterbrechen, sonst finden die Tiere den Köder nicht mehr. Nach einigen Tagen lässt der Verkehr spürbar nach. Danach werden die Zugänge abgedichtet und Lebensmittel so gelagert, dass Kundschafterinnen nichts Fressbares mehr finden.
Die Deutsche Schabe ist etwa ein bis eineinhalb Zentimeter lang, hellbraun und trägt zwei dunkle Längsstreifen auf dem Halsschild. Sie ist die häufigste Art in Wohnungen und Küchen. Die Orientalische Schabe wird deutlich größer, ist dunkelbraun bis schwarz und bevorzugt kühlere, feuchte Keller. Beide Arten haben einen flachen, ovalen Körper, lange Fühler und kräftige Beine, mit denen sie sehr schnell laufen. Jungtiere sehen aus wie kleine, flügellose Erwachsene. Häufig findet man zuerst leere Häutungsreste, dunkle Kotpunkte oder die braunen, länglichen Eipakete in Spalten und hinter Geräten.

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