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FAQ – Häufig gestellte Fragen
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Jetzt anrufen0231 62 8383 26Ein Kammerjäger bekämpft Nagetiere wie Ratten und Mäuse, Insekten wie Schaben, Käfer, Silberfische, Flöhe und Ameisen sowie Wespen- und Hornissennester. Dazu kommen Lästlinge wie Fruchtfliegen und Motten sowie Tiere wie Marder oder Tauben, die vergrämt oder ferngehalten werden. Welche Methode passt, hängt von der Art ab, deshalb steht vor jeder Maßnahme die genaue Bestimmung. Eine Hausmaus wird anders bekämpft als eine Wanderratte, und bei Hornissen gelten strenge Schutzvorschriften. Wenn Sie unsicher sind, um welches Tier es sich handelt, helfen ein Foto oder eine Beschreibung der Spuren bei der ersten Einschätzung.
Auf einem privaten Grundstück ist in der Regel der Eigentümer für die Bekämpfung verantwortlich, bei Mietwohnungen also meist der Vermieter. Mieter sollten einen Befall deshalb umgehend melden. Ratten im öffentlichen Kanalnetz oder auf städtischen Flächen betreut dagegen meist die Kommune oder die Stadtentwässerung. Viele Städte verlangen außerdem, dass ein Befall gemeldet wird, die genauen Regeln stehen in der örtlichen Verordnung. Kommen die Tiere aus dem Kanal ins Haus, lohnt es sich, beide Seiten zu prüfen: den Befall im Gebäude und den Weg, über den die Ratten hineingelangen.
Hausmittel wie Pfefferminzöl, Essig, Nelken oder Katzenhaare können Mäuse kurz abschrecken, beseitigen aber keinen Befall. Der Geruch verfliegt schnell, und die Tiere suchen sich einen anderen Weg durch das Haus. Lebendfallen aus dem Baumarkt fangen einzelne Mäuse, doch die Tiere müssen weit entfernt ausgesetzt werden, sonst finden sie zurück. Häufig bleibt ein Teil der Gruppe unentdeckt und vermehrt sich weiter. Hausmittel eignen sich darum höchstens, wenn wirklich nur eine einzelne Maus hereingekommen ist. Bei wiederkehrenden Spuren ist es sinnvoller, den Befall fachkundig begutachten zu lassen, bevor er weiter wächst.
Je nach Lage wird das Nest umgesiedelt oder die Tiere werden mit einem zugelassenen Mittel bekämpft. Eine Umsiedlung ist möglich, wenn das Nest frei zugänglich ist und sich ein geeigneter Ort in ausreichender Entfernung findet. Sitzt das Nest dagegen tief in einer Zwischenwand oder Dämmung, ist das kaum machbar. Nach einer Behandlung bleiben das Nestmaterial und tote Tiere zurück. Erreichbare Nester werden entfernt, damit kein Geruch entsteht und keine anderen Insekten angelockt werden. Nester in geschlossenen Hohlräumen können verbleiben, weil Wespen ein altes Nest nicht wieder beziehen.
Nein. Hornissen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt, ihr Nest darf nur mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde umgesiedelt oder entfernt werden. Wer Tiere tötet oder ein Nest eigenmächtig zerstört, riskiert ein empfindliches Bußgeld. Dazu kommt das Stichrisiko: Hornissen verteidigen ihr Nest gezielt, und Sprays, Wasser oder Rauch machen sie aggressiver. Auch frei verkäufliche Insektizide sind keine Lösung. Wenn ein Nest stört oder gefährlich nah an Wohnräumen liegt, lassen Sie die Lage von einem Fachbetrieb prüfen. Dieser stellt den Antrag oder klärt mit der Behörde, welche Maßnahme erlaubt und sinnvoll ist.
Im Haus wirken Fraßköder am besten, weil die Arbeiterinnen sie ins Nest tragen und dort Brut und Königin erreichen. Zuerst wird die Ameisenstraße bis zur Eintrittsstelle verfolgt, etwa an Fußleisten, Fensterbänken oder Fliesenfugen. Dort werden Köder in Gel- oder Dosenform ausgebracht. Wichtig ist, die Straße in dieser Zeit nicht mit Spray oder Putzmittel zu unterbrechen, sonst finden die Tiere den Köder nicht mehr. Nach einigen Tagen lässt der Verkehr spürbar nach. Danach werden die Zugänge abgedichtet und Lebensmittel so gelagert, dass Kundschafterinnen nichts Fressbares mehr finden.
Eine Kakerlakenbekämpfung dauert meist mehrere Wochen, weil auch die Tiere aus nachschlüpfenden Eipaketen erfasst werden müssen. Nach der ersten Behandlung sinkt die Zahl sichtbarer Schaben oft schon nach wenigen Tagen. Ein Eipaket ist jedoch gut geschützt, und die Jungtiere schlüpfen erst später. Darum folgt eine Nachkontrolle, bei der Klebefallen ausgewertet und Köder erneuert werden. Bei starkem Befall, in Mehrfamilienhäusern oder in Großküchen können weitere Durchgänge nötig sein. Abgeschlossen ist die Bekämpfung, wenn über einen längeren Zeitraum keine Tiere mehr auf den Fallen auftauchen. Bis dahin bleiben die Köder an ihrem Platz.

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